bikup - Bildung, Kultur, Partizipation

Migranten helfen Migranten

Laufzeit

01.01.2009 – 31.12.2009
Das Projekt ist in die Nachhaltigkeit übergegangen. Aktuelle Fortbildungsgänge finden Sie hier.

Ziel und Projektaktivitäten

Ziel des Projektes war es, Drittstaatsangehörige nach einer Orientierungsphase und durch den Besuch des Grundmoduls der Fortbildung zum Sprach- und Integrationsmittler auf die professionelle Ausübung der Sprach- und Kulturmittlung vorzubereiten und somit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Durchgeführte Qualifizierungsmaßnahme

Die Orientierungsphase diente als Vorbereitung auf das Grundmodul der Fortbildung zum Sprach- und Integrationsmittler, an das sich optional der Besuch des Aufbaumoduls anschließen konnte, um als Sprach- und Integrationsmittler zertifiziert zu werden. Die Qualifizierung verfolgte damit als mittelfristiges Ziel die arbeitsmarktbezogene Integration der Zielgruppe. Die Orientierungsphase und das Grundmodul vermittelten grundlegendes Fachwissen bzw. grundlegende Fachterminologien sowie kommunikative und soziokulturelle Kompetenzen. Weitere Ziele waren die Festigung und Erweiterung der Deutschkenntnisse und die Reflektion der eigenen Migrationserfahrung.

Nachhaltigkeit des Projektergebnisses

Das angestrebte Ziel, Drittstaatsangehörige in einer Anfangsphase auf die professionelle Ausübung der Sprach- und Integrationsmittler vorzubereiten, konnte erfolgreich umgesetzt werden. Die Teilnehmer wurden mit Deutschland als Aufnahmeland und seinen kulturellen Gepflogenheiten vertraut gemacht. Die bestehenden Deutschkenntnisse konnten verbessert werden, und die Teilnehmenden wurden in die Lage versetzt, ihre eigenen Migrationserfahrungen zu reflektieren und gewinnbringend im Bereich Sprach-und Kulturmittlung einzubringen.

Während die gesellschaftliche Partizipation der Teilnehmer gestärkt wurde, konnte aufgrund der durchgeführten Praktika auch bei Fachkräften aus dem Sozial- und Gesundheitswesen ein erhöhtes Bewusstsein für die Herausforderungen vieler Migranten in Deutschland geschaffen und gleichzeitig eine Lösung hinsichtlich Verständigungsschwierigkeiten in Form der professionellen Sprach- und Kulturmittlung aufgezeigt werden. Einige der Zertifizierten hatten kurz nach Projektende eine Einstellung. Diese gingen in einigen Fällen über die Sprach- und Kulturmittlung hinaus.

Das Projekt ist in die Nachhaltigkeit übergegangen. Heutzutage wird die Fortbildung zum Sprach- und Integrationsmittler als Regelangebot bei der Agentur für Arbeit geführt.

Teile diesen Beitrag
So finden Sie uns