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Projekt – Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten

Kooperationspartner:innen

Arbeit und Leben DGB/VHS NRW e. V.

G.I.B.  –  Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH

Zeitraum

Seit 2020

Ziel & Aktivitäten

Das Projekt „Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten“, unter der Trägerschaft von Arbeit und Leben DGB/VHS NRW e. V. berät und begleitet seit 2013 Menschen aus den osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten, die sich im Zuge der Freizügigkeit frei in Europa wirtschaftlich betätigen dürfen, jedoch aufgrund von mangelnden Sprach- und Rechtskenntnissen oft Opfer von Ungleichbehandlung sind. Unterstützt wird das Projekt aktuell von zertifizierten Sprach- und Integrationsmittler:innen aus dem bikup Sprachmittlerpool NRW.

Inhalte des Projektes

Das Projekt „Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten“ fokussiert hauptsächlich auf die unbürokratische und kostenfreie arbeits- und sozialrechtliche Beratung und Unterstützung von Beschäftigten aus den osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten. Aus Mangel an Sprach- und Rechtskenntnissen geraten sie bisweilen in Situationen, aus denen sie allein keinen Ausweg finden. Lohneinbehaltung, gesetzwidrige Abzüge, Arbeitsunfälle, unbezahlte Überstunden, ungerechtfertigte Kündigung, ausbeuterische Mietverhältnisse und dubiose Verträge sind die häufigsten Themen, mit denen sie sich an die Beratungsstellen wenden.

Seit dem Januar 2020 haben sich die Beratungsangebote nun für Arbeitnehmer:innen aller EU-Herkunftsländer geöffnet, die in NRW von missbräuchlichen oder prekären Arbeitsverhältnissen betroffen sind. Unterstützt wird das ambitionierte Projekt ab sofort von zertifizierten Sprach- und Integrationsmittler:innen, die professionell dolmetschen und bei kommunikativen Missverständnissen soziokulturell vermitteln. Über den bikup Sprachmittlerpool NRW werden Sprach- und Integrationsmittler:innen bei Beratungsgesprächen eingesetzt.

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