Die „Internationale Gesellschaft für Bildung, Kultur und Partizipation“ bikup setzt sich für ein vorurteilsfreies Miteinander von Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung ein. Ein Schwerpunkt ist die Ausbildung zum:r „Sprach- & Integrationsmittler:in“. Varinia Fernanda Morales (GF) über Ziele und Inhalte des Berufsbildes.
bikup steht für „Internationale Gesellschaft für Bildung, Kultur und Partizipation”. Wir sprechen mit der Geschäftsführerin Varinia Fernanda Morales über das Ziel und die Inhalte des Berufsbildes „Sprach- und Integrationsmittler:in“.
Seit 2008 versuchen die beiden Koelner Projekte „Koelner Netzwerk Flüchtlinge und Arbeit“ (KNFA) und „Bunt in die Zukunft“, Flüchtlinge und Migrant:innen fit für den Arbeitsmarkt in Koeln zu machen.
Nun zogen sie ein erstes positives Fazit.
Der Bevölkerungsanteil der Migrant:innen beträgt in NRW ca. 10 %. Die Integration dieser Bevölkerungsgruppe ist von großer gesellschaftlicher Bedeutung und zielt darauf ab den Zugewanderten Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.
Im Rahmen des Koelner Netzwerkes „Bunt in die Zukunft“, das vom Diözesen- Caritasverband Koeln koordiniert wird, startet der Flüchtlingsrat NRW das zweijährige Projekt „Flüchtlinge in Arbeit NRW“, um Bleibeberechtigte und geduldete Flüchtlinge bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.
“Innovative Ansätze zur Optimierung der Versorgungsstrukturen“
Migrant:innen haben oft ein anderes Verständnis von Gesundheit und Krankheit, wegen kultureller und religiöser Unterschiede. Aber auch wegen mangelnder Sprachkenntnisse kommt es zu Missverständnissen – und gar zu Fehldiagnosen.
“Prozess zur Etablierung des neuen Berufsbildes Sprach- und Intergrationsmittler/in“