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Ausbildung zum Interkulturellen Altenpflegehelfer

interkulturellen_altenpflegehelfer Deutschland wird älter. Der Anteil von Senioren mit Migrationshintergrund wächst ebenfalls stetig. Damit erhöhen sich auch die Anforderungen an die Altenpflege. Individuelle religiöse und soziokulturell bedingte Aspekte in der konkreten Lebenssituation von Pflegebedürftigen sind im Rahmen einer pflegerischen Tätigkeit zu berücksichtigen. Die Ausbildung zum interkulturellen Altenpflegehelfer trägt diesen Anforderungen Rechnung und hilft mit, dass ältere Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, Kultur, Religion und Nationalität im Rahmen der Pflege die Unterstützung bekommen, die sie benötigen und ihnen ein würdevolles Altern ermöglicht.

Das Berufsprofil

Interkulturelle Altenpflegehelfer unterstützen Altenpfleger bei allen Tätigkeiten rund um die Betreuung und Pflege älterer Menschen, auch im Rahmen einer Sterbebegleitung.

Interkulturelle Altenpflegehelfer übernehmen pflegerische Aufgaben wie Unterstützung bei der Körperpflege und beim Essen und verabreichen nach ärztlicher Anordnung Medikamente. Zudem helfen sie bei der Bewältigung von Alltagssituationen: Sie begleiten ältere Menschen z.B. zu Arztbesuchen oder Behördengängen. Des Weiteren organisieren sie gemeinsam mit anderen Pflegefachkräften Programme zur Freizeitgestaltung für Senioren.

Dieser Ausbildungslehrgang pausiert und wird zurzeit nicht angeboten.

Angesprochen sind an einem Pflegeberuf Interessierte mit und ohne Migrationshintergrund. Vorerfahrungen in diesem Bereich sind nicht erforderlich.

Zugangsvoraussetzungen sind:

  • Vollendetes 16. Lebensjahr
  • Gesundheitliche Eignung
  • Soziale Kompetenz
  • Mindestens Hauptschulabschluss oder gleichwertiger Schulabschluss
  • Nachweis von ausreichenden schriftlichen und mündlichen Deutschkenntnissen

Dauer: 12 Monate.
Aufbau: 1.944 Unterrichteinheiten (UE) á 45 Minuten. Davon 1.044 UE Theorie und 900 UE Praxis
Kurszeiten: Montag bis Freitag 8.30 bis 15.45 Uhr

Während der Ausbildung werden Kenntnisse in folgenden Bereichen erworben:

  • Altenpflege
  • Grundpflege
  • Pflegehilfe
  • Soziokulturelle Sensibilität
  • Interkulturelle Kommunikation

Die praktische Ausbildung findet in einer kooperierenden ambulanten, teilstationären oder stationären Pflegeeinrichtung statt.

Altenpflegehelfer haben ein breites Tätigkeitsfeld:

  • Krankenhäuser, z.B. geriatrische und gerontopsychiatrische Abteilungen, Pflege- und Rehabilitationskliniken
  • Kurzzeitpflegeeinrichtungen mit pflegerischer Betreuung, Tages- und Hauskrankenpflegedienste
  • Altenheime, Alten- und Behindertenwohnheime
  • Pflegeheime, häusliche Altenpflege- und Altenbetreuungsdienste, Sozialstationen, Diakonien und „betreutes Wohnen“ Altenbegegnungsstätten und -tagesstätten mit pflegerischer Betreuung
  • Paritätische Verbände mit ambulantem Pflegedienst, Seniorenberatungsstellen und Selbsthilfeorganisationen mit Pflegeberatung
  • Privathaushalte
  • Betreuung von Seniorenwohngemeinschaften

Die Zertifizierung erfolgt über bikup als anerkanntem Fort- und Weiterbildungsträger nach AZAV zertifiziert und in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Köln.

Die Ausbildung zum Interkulturellen Altenpflegehelfer wird durch eine erfolgreiche schriftliche und mündliche Prüfung bei der IHK abgeschlossen.

IHK Köln

Die Lehrgangsgebühren können über Bildungsgutscheine von der Bundesagentur für Arbeit und dem Jobcenter finanziert werden. Eine Teilnahme ist auch als Selbstzahler möglich.

Sie können sich bei uns bewerben, indem Sie folgende Unterlagen einreichen:

  • Anschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • 1 Lichtbild
  • Kopie des Schulabschlusszeugnisses oder des letzten Zeugnisses
  • Kopien der Ausbildungszeugnisse (wenn vorhanden)
  • Kopien der Arbeitszeugnisse (wenn vorhanden)

Sie können uns bei Interesse Ihre Unterlagen per E-Mail, Fax oder auf postalischem Wege zukommen lassen. Auch über das folgende Online-Formular können Sie uns Ihre Kontaktdaten und Ihr Anliegen mitteilen.

Anrede: FrauMann






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