Die LVR-Kliniken beanspruchen im „Verbundprojekt Migration“ (Flyer) Sprach- und Integrationsmittler:innen, um Verständigungsschwierigkeiten zwischen Therapeut:innen/Psycholog:innen und ausländischen Patient:innen zu beheben. Die LVR-Kliniken haben als erste Trägerin die Finanzierung für den Einsatz dieser Profis flächendeckend bereitgestellt. Dadurch haben sie eine Vorreiterrolle in der interkulturellen Öffnung ihrer Kliniken.
„klarkommen! Chancen bieten durch Prävention vor Ort“ – der Titel ist Programm bei der neu entstandenen Kooperation zwischen bikup, der Polizei Koeln, dem Jugendamt Koeln und der AWO Koeln. Arabisch und französisch sprechende Sprach- und Integrationsmittler:innen unterstützen Fachkräfte bei der Beratung und Begleitung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen.
Als Berichterstatterin für den Bereich Migration und Gesundheit informierte sich die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner über die Arbeit der Internationalen Gesellschaft für Bildung, Kultur und Partizipation. MdB Zeulner: „Es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Begeisterung diese Menschen bei der Sache sind. Ich bin überzeugt, dass sie eine wertvolle Arbeit leisten. Ich möchte mich dafür stark machen, dass das Konzept der Sprach- und Integrationsmittler flächendeckend zum Einsatz kommt.“
Ziel der Fachtagung (Programm) ist es, Handlungsempfehlungen hinsichtlich einer adäquaten Kommunikation für Migrant:innen bei der medizinischen Versorgung zu erarbeiten. Hierzu wird zum Expert:innengespräch zwischen Schweden und Deutschland geladen. Bei dem Fachaustausch kommen ebenfalls Vertreter:innen der WHO-Weltgesundheitsorganisation, Regierungen, Ministerien und Universitäten zu Wort.
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen macht auf die fotografische Wanderausstellung des Projekts „Ungesehen: Lebensgeschichten von Sinti und Roma in NRW“ aufmerksam und veröffentlicht ein Interview mit der Projektkoordinatorin.
29.04.2014, 19 Uhr im studio dumont (Anfahrt)
Das Projekt „Ungesehen“ feiert seinen Abschluss im studio dumont in Koeln. Im Rahmen der Veranstaltung kommen Projektträger:innen zu Wort und es wird die vollständige Fotographieausstellung der Lebensgeschichten von Sinti und Roma präsentiert. Darüber hinaus wird der Abend von einem musikalischen und einem literarischen Programm umrahmt. bikup freut sich am 29.04.2014 um 19:00 Uhr studio dumont ein letztes Mal Interessierte, sowie Freunde und Unterstützer:innen des Projektes „Ungesehen“ begrüßen zu dürfen.
Am 15.04.2014 startet das Modellprojekt „Sprachmittlerpool im Gesundheitswesen für die Stadt Leverkusen“. Zum ersten Mal in Nordrhein-Westfalen stellt eine Stadt flächendeckend Gelder für den Einsatz professioneller Sprach- und Integrationsmittler:innen zur Verfügung. Durch den Einsatz dieser Expert:innen sollen Fachkräfte des Gesundheitsbereiches bei der medizinischen Versorgung von Migrant:innen unterstützt werden.
Im Rahmen des bikup-Projektes „Ungesehen“ fand am 26.02.2014 im Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf eine Podiumsdiskussion zum Thema „Chancengleichheit für Sinti und Roma in unserem Bildungssystem – eine Utopie?“ statt. Die Heterogenität der Gesprächsrunde schlug sich auch in der Debatte nieder, sodass eine sehr kontroverse und lebendige Diskussion entstehen konnte.
Auf Ihrem Blog berichten die Nordstadtblogger aus der Dortmunder Nordstadt über die Ausstellung und Podiumsdiskussion zu unserem Projekt „Ungesehen: Lebensgeschichten von Sinti und Roma in Nordrhein-Westfalen“.
Am 4. Februar 2014 findet im Studio DuMont (Breite Straße 80) eine Podiumsdiskussion mit dem Titel: „Flucht in ein besseres Leben? Geflüchtete Roma in NRW“ statt. Die Diskussion ist Teil des Projektes „Ungesehen: Lebensgeschichten von Sinti und Roma in NRW“, welches bikup momentan durchführt.
Im Rahmen des Projektes „Ungesehen: Lebensgeschichten von Sinti und Roma in NRW“ wird zwischen dem 31.01.2014 und dem 3.03.2014 in Koeln, Siegen, Dortmund und Düsseldorf eine fotografische Wanderausstellung zu sehen sein.
Am 18. Februar 2014 findet im Dortmunder Rathaus (Friedensplatz 1) eine Podiumsdiskussion mit dem Titel: „Neuzugewanderte Roma aus Bulgarien und Rumänien. Chancen und Herausforderungen“ statt. Die Diskussion ist Teil des Projektes „Ungesehen: Lebensgeschichten von Sinti und Roma in NRW“, welches bikup momentan durchführt.