bikup - Bildung, Kultur, Partizipation
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Starke Projekte, starke Förderer

Die RheinEnergieStiftung Familie fördert u.a. professionelle Sprach- und Kulturmittlung in AO SF-Verfahren
Am 2. Dezember 2019 konnte die bikup gGmbH gemeinsam mit dem Kommunalen Integrationszentrum als Projektpartner die Förderzusage der RheinEnergieStiftung Familie für das Projekt „Professionelle Sprach- und Kulturmittlung in AO SF-Verfahren“ entgegennehmen. Gemeinsam mit Susanne Kremer-Buttkereit, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Köln (li), stellte Laura Korn, Assistentin der Geschäftsführung der bikup gGmbH, das Projekt vor.

AO SF – Was ist das?
Die Abkürzung AO SF steht für Ausbildungsordnung Sonderpädagogischer Förderung und meint im Klartext das gesamte Verfahren zur Feststellung, ob ein Kind einen sonderpädagogischen Förderbedarf hat. Das ist ein emotionales und kompliziertes Prozedere, in das Eltern und Pädagogen involviert sind, und wo es auf jedes Wort ankommt. Damit zugewanderte Familien mit hiesigen Fachkräften auf Augenhöhe sprechen können und Eltern mit Migrationshintergrund über den Fortgang des Bildungsweges ihres Kindes bewusst entscheiden und mitwirken können, werden zertifizierte Sprach- und Integrationsmittler mit einer Zusatzqualifikation eingesetzt.

RheinEnergieStiftung Familie – was wir gefördert?
Damit passt das Projekt genau zum Ansatz der RheinEnergieStiftung Familie, die schwerpunktmäßig Projekte fördert, die die Integration von Familien unterschiedlicher sozialer Prägung und geringerem Einkommen unterstützen: Dazu gehören unter anderem Familien aus Zuwanderungsländern oder Familien in belasteten Lebenssituationen. Durch den Fokus auf die Stärkung ihrer Erziehungskompetenz soll deren Eingliederung gefördert werden.

Vielfalt an Projekten
Insgesamt erhielten von 15 eingereichten Projektideen neun eine Förderzusage. Darunter waren Angebote unterschiedlichster Träger an verschiedensten Standorten: beispielsweise für ein Vater-Sohn-Projekt, das dabei unterstützt, wenn brüchige Biografien die Beziehung zwischen beiden erschweren oder das Ein-Eltern-Familien-Projekt für Alleinerziehende. Eine Kunst- und Traumapädagogische Begleitung für Kids an Grundschulen oder die Gesundheitsförderung von sozial benachteiligten Kindern neu zugewanderter EU-Bürger, um nur einige Beispiel zu nennen.
Allen Projekten gemeinsam ist, das starke Engagement der einzelnen Protagonisten, die ihre Konzepte und Ideen mit viel Leidenschaft erläuterten. Der Vorstand der RheinEnergieStiftung Familie mit Norbert Graefrath (Vorstandsmitglied der RheinEnergie AG und der GEW Köln AG), Prof. Dr. Susanne Hilger (Geschäftsführender Vorstand) und Rolf Menzel (Kfm. Geschäftsführer der Energieversorgung Leverkusen GmbH) folgte aufmerksam allen Präsentationen und würdigte sie im Anschluss mit der Übergabe der Förderzusage.


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