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Finanzierungsmöglichkeiten der psychotherapeutischen Versorgung von Flüchtlingen

Varinia Fernanda Morales als Sachverständige bei Anhörung im Deutschen Bundestag

Am 8. Juni 2016 lud der Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages Experten zur öffentlichen Anhörung zum Thema medizinische und psychotherapeutische Versorgung von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Deutschland. Im Fokus dieser Anhörung standen die zwei folgenden Anträge: Antrag “Medizinische Versorgung für Geflüchtete und Asylsuchende diskriminierungsfrei sichern”, eingereicht durch die Fraktion DIE LINKE, sowie der Antrag “Psychotherapeutische und psychosoziale Versorgung von Asylsuchenden und Flüchtlingen verbessern”, eingereicht durch die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Die Sachverständige Varinia Fernanda Morales, Geschäftsführende Gesellschafterin der bikup gGmbH, äußerte sich zu den Bedingungen, wann eine Sprach- und Kulturmittlung notwendig und sinnvoll sei und worauf es bei der Qualifizierung von Sprach- und Integrationsmittlern für eine wirksame Psychotherapie ankomme. Außerdem formulierte sie Handlungsempfehlungen für die Politik zur Finanzierung professioneller Sprachmittlung.

Dabei unterstrich sie Folgendes: „Es besteht mittlerweile Einvernehmen darüber, dass durch den Einsatz von professionellen und für den Gesundheitsbereich qualifizierten Sprach- und Integrationsmittlern das Risiko einer Unter-, Über- oder Fehlversorgung vermieden wird, so dass die Ressourcen im Gesundheitswesen effizienter eingesetzt werden können. Dies führt mittel- und langfristig zu Kostenersparnissen. Es ist also der Frage nachzugehen, nicht ob, sondern wie die Kostenübernahme im Bedarfsfall klar geregelt werden kann.“

Aus Sicht der bikup gGmbH ist momentan die Klärung der regelhaften Erbringung und die Kostenübernahme professioneller Sprachmittlung für Geflüchtete oder Asylsuchende im Gesundheitsbereich eine vordergründige Aufgabe, die als nächstes vom Bund und dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen angegangen werden muss.

bikup gGmbH Internationale Gesellschaft für Bildung, Kultur und Partizipation

Das gemeinnützige Unternehmen bikup gGmbH – Internationale Gesellschaft für Bildung, Kultur & Partizipation – setzt sich für ein gleichberechtigtes und vorurteilsfreies Miteinander von in Deutschland lebenden Menschen ein, ungeachtet ihrer kulturellen und sozialen Prägung. Die Arbeitsschwerpunkte von bikup gGmbH liegen in der Konzeption und Umsetzung von Lösungsangeboten in den Bereichen Flüchtlinge & Integration, Sprachmittlung & Kulturmittlung, Migration & Gesundheit, Bildung & Beschäftigung sowie Interkulturelle Öffnung & Partizipation. Hervorzuheben ist der bikup Sprachmittlerpool, über den qualifizierte Sprach- und Integrationsmittler in über 90 Sprachen und Dialekten an Auftraggebern aus den Bereichen Gesundheitswesen, Bildung und Soziales vermittelt werden.

Als anerkannter und Fort- und Weiterbildungsträger ist bikup gGmbH führend in der Fortbildung von Sprach- und Integrationsmittlern. Sein Expertenwissen im Bereich Interkulturalität bietet bikup gGmbH im Rahmen von interkulturellen Trainings an. Diese werden von Kunden aus dem Sozialwesen und der Wirtschaftsbranche nachgefragt. 2/2 bikup gGmbH wurde 2009 von der Politologin Varinia Fernanda Morales gegründet und hat seinen Geschäftssitz in Köln. Die gemeinnützige Gesellschaft ist außerdem Mitinitiator und Gründungsmitglied der bundesweiten Initiative „Sprachmittlung im Gesundheitswesen“, ein Zusammenschluss von Verbänden und Organisationen aus den Bereichen Gesundheitssystem, Patientenschutz, Soziales und Sprachmittlung.

 

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